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ORF2 - Help-TV - Sendung vom 18. September 2002
In einem Beitrag behandelte das Thema Radiästhesie. Folgender
Originaltext stammt von der ORF-Homepage:
" Der "help tv"-Konsumententest: Machen Wasseradern krank?
Unterirdische Wasseradern, Curry- oder Hartmann-Strahlen, Gitternetze, die
sich um die Erde spannen - wie wirken sich so genannte Biostörzonen auf
den menschlichen Organismus aus? Zunehmend ziehen Menschen Rutengeher zu
Rate, wenn sie an Schlafstörungen oder organischen Beschwerden leiden.
Findet er belastete Plätze, wird häufig das Bett verstellt oder der
Arbeitsplatz verändert. Eine stabile Verbesserung des Befindens sollte die
Folge sein. Wissenschaftlich fehlt jede Basis für das Wirken der
Störfelder auf den Menschen, allerdings gibt es erste Versuche, diesen
Zusammenhang mit Hilfe von Messgeräten nachzuweisen. In Graz entdeckte der
Universitätsprofessor Dr. Maximilian Moser starke Veränderungen der
Herzfrequenz bei Menschen, die sich auf radiästhetisch gemuteten Störzonen
befanden. Ein Messgerät, der so genannte "Heartman" liefert Daten über den
Herzrhythmus des Menschen und zeigt den Zustand seines vegetativen
Nervensystems an. Ein weiteres Projekt soll den Einfluss der Erdstrahlen
auf Krebserkrankungen untersuchen. Nach Ansicht der Rutengeher können alle
möglichen Krankheiten auf Biostörzonen zurückgehen, je nach individueller
Anfälligkeit.
"help tv" macht den Live-Test mit neuesten wissenschaftlichen Methoden:
Wie empfindlich sind die Testpersonen? Wie reagieren sie auf die
schlechten Plätze? Und - kann der Rutengeher sie tatsächlich aufspüren?
Ein Bericht von Christian Kugler.
HELP TV KONSUMENTENTEST - Machen Wasseradern krank und können Rutengeher
tatsächlich schlechte Plätze aufspüren? "
In der Folge wurde der Test life durchgeführt. Es waren vor der Sendung
von einem Rutengänger vor dem Funkhaus bereits 4 Plätze (zwei positive und
zwei negative) bestimmt worden. Auf diese Plätze war jeweils ein Sessel
(auf der Unterseite nicht sichtbar mit "+" oder "-" gekennzeichnet)
gestellt worden. Auf diesen Stühlen nahmen 2 Versuchspersonen jeweils eine
vorbestimmte Zeit Platz. Dabei waren die Versuchspersonen an das "Heartman"-Messgerät
angeschlossen.
Angeblich wussten während des Tests weder die Versuchspersonen noch
Universitätsprofessor Dr. Maximilian Moser über die Qualität der Plätze
bescheid.
Am Ende der Sendung präsentierte Prof Dr Moser seine Ergebnisse. Sie
stimmten mit den zuvor vom Rutengänger gemachten Mutungen überein. Somit
war ein wissenschaftlicher Beweis für den negativen Einfluss von
"Erdstrahlen" erbracht.
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Kürzlich habe ich in einem Magazin einen interessanten Artikel über
Erdstrahlen/Wasseradern gelesen. Diesen möchte ich ungekürzt wiedergeben.
Quelle: „MEDIZIN populär“ – Gesundheitsmagazin der österreichischen
Ärztekammer
Heft Nr 11/2001 vom 12.11.2001 – E-Mail: presse.verlag@aok.at
Aboverwaltung: E-Mail: s.graf@aok.at (Abo: 190.- S (Inland) - 416.- S
(Ausland)
Artikel (ungekürzt):
Unbehaglich im Büro?
Vielleicht sitzen Sie auf einer Wasserader?
Auch Wasseradern oder „Kreuzungspunkte“ im erdmagnetischen Feld können die
Gesundheit am Arbeitsplatz erheblich beeinträchtigen. Die Rede ist dann
von geopathischen Feldern, die sogar krank machen können.
„Früher habe ich selbst über derlei Dinge gelacht“, betont der ehemalige
Generaldirektor der niederösterreichischen Gebietskrankenkasse (NÖGKK),
Hofrat Franz Rupp. Nachdem er vor einigen Jahren sein neues Büro bezogen
hatte, litt er zunehmend an Gelenksschmerzen. „Es waren sehr unangenehme
Schmerzen in Schulter-, Hüfte und Kniegelenk, die mir auch in der Freizeit
Beschwerden bereiteten.“
Infusionen halfen zunächst, aber die Schmerzen kamen rasch wieder.
„Zufällig bemerkte ein Experte, dass mein Schreibtisch genau auf einer
Strahlenkreuzung stand“, erzählt Rupp. Allein durch das Verrücken des
Schreibtisches um einen Meter war der Krankenkassenchef von seinen
Beschwerden befreit. Dass sich derartige Störzonen vor allem unter
Schlafplätzen erheblich auswirken, zeigte in de Folge ein Pilotprojekt ,
das von der niederösterreichischen Gebietskrankenkasse ins Leben gerufen
worden war: Nahezu 90 % der Patienten mit chronischen Erkrankungen
schliefen auf derartigen Störzonen. „Fast alle waren Krebspatienten“,
erklärt Dr. Michael Ehrenberger, Leiter des mittlerweile gegründeten
Europäischen Zentrums für Umweltmedizin (EZU) in St. Pölten. Um die
genauen Auswirkungen der Störzonen auf die Entstehung von Krebs zu
untersuchen, seien allerdings langfristige Studien notwendig.
Fest steht jedoch, dass Geräte, die elektromagnetische Schwingungen
abgeben und dazu zählt vor allem der Computer – und auf Störzonen stehen,
deren Auswirkungen verstärken. Dadurch werden bestimmte Körperrhythmen
gestört, erläutert Ehrenberger. Das kann zB die Übereinstimmung von
Herzschlag und Atmung sein. Dieses „Durcheinanderbringen“ der Rhytmen
könnte mit der Entstehung von Krebs in Zusammenhang stehen.
Andere Experten warnen allerdings davor, Störzonen und Umweltbelastungen
eine zu große Bedeutung zuzuschreiben. „Bei der Krebsentstehung spielen
Umweltfaktoren in weniger als fünf Prozent aller Krankheitsfälle eine
„Rolle“, betont Univ.-Prof. Dr. Robert Pirker, Krebs- spezialist am Wiener
AKH. Ganz anders ist es mit dem Rauchen: „30 % aller Krebsfälle sind
unmittelbar auf den Tabakkonsum zurückzuführen, beim Lungenkrebs sogar 90
%“, warnt der Fachmann.
Auch Passivrauchen ist nicht zu unterschätzen: „Dadurch erhöht sich das
individuelle Risiko um ein Fünftel.“ Daneben werden Ernährungsweise sowie
erbliche Belastungen und Infektionen immer noch als die größten Gefahren
für unsere Gesundheit angesehen.
Das Europäische Zentrum für Umweltmedizin EZU bietet mittlerweile sowohl
für Privatpersonen als auch für Firmen Beratungen und radiästhetische
Messungen an. Dabei werden geopathogene Störzonen mit der Wünschelrute
aufgespürt. Niederösterreicher erhalten für die Begehung durch den
Rutengeher einen Zuschuss von 500 Schilling, die Erstberatung ist
kostenlos.
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