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Neben den Erdstrahlen zählt auch der Elektrosmog in Wohnungen zu jenen Dingen,
die uns den Schlaf rauben können. Diese Belastung produzieren wir allerdings
großteils selbst.
Die normalen Stromleitungen weisen eine Spannung von ca 230 V und eine Frequenz
von 50 Hertz (=niederfrequent) auf. Jede Stromführung baut auch ein
elektromagnetisches Feld auf, das im Haushalt in der Regel mit 50 Hertz
schwingt. Diese Felder sind an den Endpunkten der Leitungen (Steckdosen) am
stärksten.
Elektrosmog geht aber auch von nahezu allen elektrischen Geräten aus. Die
stärksten Belastungen verursachen Bildschirme (Fernseher, Computer etc),
Zählerkasten und Geräte, die rund um die Uhr laufen müssen (Kühlschrank,
Eisschrank etc). Besonders abzulehnen sind auch Radiowecker mit
Leuchtziffernanzeige am Nachtkästchen.
Elektrosmog beeinträchtigt wahrscheinlich jeden Organismus. Jedenfalls sind
sensible Menschen stärker betroffen, dh sie spüren die Belastung früher, wie
weniger sensible Menschen. E-Smog-Belastungen äußern sich ähnlich, wie
Belastungen durch Erdstrahlen.
Natürlich ist Strom im Haushalt notwendig. Es wird nicht möglich sein, alle
Leitungen und Geräte zu entfernen. Man kann aber den Elektrosmog in der Wohnung
mit einfachen Mitteln minimieren. Jedenfalls sollte man auf eine geringe
Belastung in den Schlafräumen achten.
Hier einige Tips:
- Radiowecker mit Leuchtziffern
weg vom Nachtkästchen
- Fernseher und/oder Computer aus dem
Schlafzimmer entfernen
- Elektrogeräte bei Nichtbenötigen
ausschalten, statt sie im Standby-Modus zu lassen
-
Stromleitungen (auch Verlängerungen und Verteilersteckdosen) nicht unter dem
Bett verlegen
- Zähler- und Sicherungskästen sollten
sich nicht in der Nähe von Schlafplätzen befinden
- viele Schnurlostelefone strahlen auch,
wenn man nicht telefoniert
Diese Maßnahmen kann man ohne Aufwand selbst vornehmen.
Um den hausgemachten E-Smog in Schlafzimmern nahezu auf null zu bringen,
empfiehlt sich der Einbau eines Netzfreischalters (Kosten ca 2500.- S je
Stromkreis - fachmännische Beratung wäre anzuraten).
Falls sie sich genauer zum Thema E-Smog informieren möchten, empfehle ich einen
Blick auf meine Linkseite.
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